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Mandatsdauer
2023
2030
2040
2050
Der Kanton Solothurn plant und projektiert Velorouten von kantonaler Bedeutung. Insgesamt wurden 8 kantonale Velovorrangrouten und 22 kantonale Velohauptrouten mit einer Gesamtlänge von ca. 150 Kilometern definiert und im kantonalen Richtplan festgesetzt. Die Velovorrangroute 3 zwischen Solothurn und Recherswil führt durch vier Gemeinden und wurde in einer Korridorstudie in 18 Abschnitte gegliedert, um Planung und Umsetzung schrittweise anzugehen. Das Amt für Verkehr und Tiefbau (AVT) beabsichtigt, trotz klarer Zuständigkeit des Kantons die Bauherrenrolle für die Projektierung und Realisierung von Velovorrangrouten auf den Kanton und die entsprechenden Gemeinden aufzuteilen, damit möglicherweise die individuell vorgesehenen Bauarbeiten mit Strassensanierungen und/oder Werkleitungsarbeiten zur Nutzung von Synergien kombiniert werden können. Eine Verpflichtung der Gemeinden zur Übernahme der Bauherrenrolle ist auf Basis des geltenden kantonalen Strassengesetzes nicht möglich und bedarf deshalb einer spezifischen Bauherrenvereinbarung (BHV). Integraler Bestandteil der BHV ist das Projekthandbuch (PHB), welches für die mit leitenden Aufgaben betrauten Projektbeteiligten als operatives Führungs- und Steuerungshilfsmittel zur Verfügung gestellt wird. Enginious unterstützt das AVT bei der Entwicklung dieser Grundlagen. So wird die Basis für eine effiziente Projektierung ab 2026 gelegt – und gleichzeitig ein Modell geschaffen, das auch künftigen Velovorrangrouten zugutekommt.
Enginious erbringt im Rahmen des obigen Projekts folgende Dienstleistungen:
Mit der Erarbeitung einer Bauherrenvereinbarung und eines Projekthandbuchs hat Enginious nicht nur die Grundlage für die Velovorrangroute Solothurn–Recherswil geschaffen, sondern auch neue Standards für die Abwicklung zukünftiger Velovorrangrouten im Kanton gesetzt. Der kooperative Ansatz zwischen Kanton und Gemeinden ermöglicht es, bereits ab der Planungsphase den Bau der Velovorrangroute gezielt mit kommunalen Strassen- oder Werkleitungssanierungen gemeinsam zu organisieren und dadurch Synergien zu nutzen. Dank dieser innovativen Vorgehensweise wird die Projektabwicklung effizienter, transparenter und nachhaltiger – und gleichzeitig die Basis für eine zukunftsgerichtete Entwicklung des Veloverkehrs gelegt.
Das Projekt leistet nachfolgende Beiträge zur Nachhaltigkeit gemäss dem Standard Nachhaltiges Bauen Schweiz (SNBS).
Mithilfe der Bauherrenvereinbarung können Synergien zwischen kantonalen und kommunalen Vorhaben genutzt werden.
Der Bau einer neuen Velovorrangroute steigert nicht nur die Lebensqualität, sondern eröffnet auch Entwicklungspotenzial für den gesamten Kanton.
Mit der Bauherrenvereinbarung wird die langfristige Finanzierung für den Bau sowie den Unterhalt der Velovorrangrouten frühzeitig geklärt und gesichert.
Projekte wie der Bau der Velovorrangroute fördern klimafreundliche Mobilität, senken den Ressourcenverbrauch und tragen wesentlich zum Schutz der Umwelt bei.